Energieeffizienz in China
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Energieeffizienz in China

  • Emissionsreduktion pro Jahr 35.665 t CO2 eq/Jahr
  • Emissionsreduktion Gesamtlaufzeit 356.650 t CO2 eq
  • Laufzeit 10 Jahre

Projektbeschreibung

Das Klimaschutzprojekt “waste to heat recovery“ auf dem Werksgelände der Zhuzhou Kibing Glass Group Co., Ltd, das sich in der Provinz Hunan in China befindet, wurde von der Zhuzhou Qifeng Green Energy entwickelt und wird auch von dieser betrieben. Auf dem Werksgelände befindet sich eine Glasfabrik, die erhebliche Mengen an zuvor ungenutzter Restwärme erzeugt. Das Projekt umfasst drei Wärmerückgewinnungsanlagen und eine 7,5-Megawatt-Dampfturbine zur Stromerzeugung in einer Produktionsstätte für Glas. Der Strom wird in die zirkuläre Oberleitung der lokalen Buslinie eingespeist und zur weiteren Verwendung dem Werksgelände von Zhuzhou Kibing zugeleitet. Pro Jahr werden etwa 48.600 MWh Strom erzeugt. Ohne das Klimaschutzprojekt würde die Wärme ungenutzt entweichen und der Strom durch fossile Energieträger bereitgestellt werden. So kann der Anteil von erneuerbaren Energien im zentralchinesischen Stromnetz erhöht werden. Zusätzlich fördert das Projekt gemäß den Richtlinien des Clean Development Mechanism (CDM) die nachhaltige Entwicklung vor Ort.

 

Soziale Dimension

Der geringere Einsatz fossiler Energieträger führt zu einer geringeren Luftverschmutzung, wodurch zugleich soziale und medizinische Folgekosten sinken. Außerdem werden mindestens 22 dauerhafte Arbeitsplätze geschaffen.

 

Wirtschaftliche Dimension

Die lokale strombetriebene Buslinie und die Glasfabrik haben Zugang zu Strom, der unter geringen Kosten hergestellt werden konnte. Des Weiteren ergibt sich die Möglichkeit zur Verbreitung und Weiterentwicklung von Technologie zur Erzeugung von erneuerbaren Energien, die in der Glasproduktion und in weiteren abwärmeintensiven Industrien eingesetzt werden kann. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zur Energiegewinnung wird ebenfalls reduziert.

 

Ökologische Dimension

Durch die Nutzung der Restwärme zur Stromerzeugung wird „Wärmeverschmutzung“ vermieden. Luftschadstoffe werden reduziert, einschließlich Treibhausgasemissionen in Höhe von 35.665 Tonnen CO2-Äquivalenten pro Jahr. Die Verbrennung von fossilen Kraftstoffen und deren umwelt- und gesundheitsschädliche Förderung und Bereitstellung werden vermieden.