Vermeiden

Um herauszufinden, wo wir CO2 vermeiden können, haben wir einmal die gesamten CO2-Emissionen, die bei der Herstellung unserer Produkte anfallen, gemessen. Dafür haben wir zum einen den ganzen Weg unserer Kartoffeln analysiert. Und zwar vom Acker über den Transport und die Verarbeitung bis hin zur Auslieferung unserer Kartoffelspezialitäten in die Tiefkühltruhen des Handels. Zum anderen aber auch alle anderen Bereiche unserer täglichen Arbeit, wie alle An- und Abfahrten unserer Mitarbeiter, Dienstreisen, Drucksachen, Reinigungs- und Kühlmittel, und und und …

 

In all diesen Bereichen versuchen wir schon von vornherein CO2 zu vermeiden. Egal ob es dabei um klimaneutrales Briefpapier geht oder den klimaneutralen Transport unserer Kartoffeln. 

 

 

Reduzieren

Aber natürlich verursachen wir bei der Herstellung unserer 11er Kartoffelspezialitäten dennoch CO2. Dort, wo wir den Ausstoß von Treibhausgasen nicht vermeiden können, haben wir verschiedene Maßnahmen getroffen, welche uns dabei helfen, unsere CO2-Emissionen zu verringern.

In unserer Produktion erzeugen wir durch das Frittieren unserer Kartoffelspezialitäten viel Hitze. Mit unserer eigenen Wärme-Rückgewinnungsanlage können wir mit dieser Hitze pro Tag bis zu 70.000 l Brauchwasser für unsere Produktion erwärmen. So können wir fossile Brennstoffe einsparen und den CO2-Ausstoß bei der Herstellung unserer Knusper-Rösti, Pommes Frites oder Knusper-Kroketten reduzieren.

Der Strom, den wir einkaufen, stammt überwiegend aus Wasserkraft, denn für uns ist es wichtig, unseren Strombedarf mit regenerativen Energien zu decken. Mit unserer eigenen Abwasser-Aufbereitungsanlage können wir nicht nur unseren eigenen Wasserverbrauch verringern, sondern das aufbereitete Wasser auch wieder in unserer Produktion einsetzen.

Ausgleichen

Vermeiden und Reduzieren sind sehr wichtig, aber das reicht uns noch nicht. Wir gleichen deshalb alle CO2-Emissionen unseres Herstellungsprozesses vollständig aus. Das macht unsere 11er Kartoffelspezialitäten zu 100% klimaneutral.

Der Ausgleich von CO2 geschieht dadurch, dass in dem Umfang, in dem die Emissionen verursacht werden, an anderer Stelle in gleicher Höhe Einsparungen an CO2 bewirkt werden. Dies kann überall auf der Welt passieren. Dadurch dass wir nur eine Atmosphäre haben, welche wir schützen müssen, spielt es keine Rolle, wo auf der Welt CO2-Einsparungen gemacht werden. So fördern wir Klimaschutzprojekte, wo z. B. ohne Unterstützung Kohlekraftwerke entstanden wären, die enorme CO2-Emissionen verursachen würden. Mit dem freiwilligen Erwerb von CO2-Emissionsrechten tragen wir auch dazu bei, dass Wälder aufgeforstet oder vor Abholzung geschützt werden. Das Wichtigste beim Ausgleich von CO2 ist allerdings, dass man die Zertifikate, welche man erwirbt, auch „stilllegen“ muss. Das bedeutet, dass die Zertifikate aus dem Markt genommen werden, sodass diese nicht ein zweites Mal verkauft werden können. Nur so kann CO2 auch wirklich ausgeglichen werden. Solange man nämlich Emissionszertifikate nur erwirbt und besitzt, trägt man nicht dazu, bei Treibhausgasemissionen auszugleichen. Wir haben deshalb bereits 100% unserer CO2-Emissionszertifikate für 2015 bereits stillgelegt. Das bedeutet, dass jedes Rösti und jede einzelne Krokette bei uns nicht nur zu 100% klimaneutral hergestellt werden, sondern auch klimaneutral im Regal im Supermarkt ankommen.