Biogas-Anlage

Neue Biogasanlage spart bis zu 5.500 Tonnen CO2 pro Jahr

Mit der Inbetriebnahme der neuen, kapazitätsstärkeren Biogasanlage haben wir einen Meilenstein in puncto Nachhaltigkeit erreicht und können nun jährlich bis zu 5.500 Tonnen CO2 einsparen. Sämtliche Produktionsreststoffe wie bspw. Kartoffelschalen werden in der neuen Anlage zu Biogas in Treibstoffqualität verwertet. Dieser Treibstoff kann dann wiederum zukünftig zum täglichen Transport der Kartoffeln verwendet werden. Das ist nachhaltiges Umweltmanagement im Unternehmen 11er.

 

Wie funktioniert eigentlich eine Biogas-Anlage?

In einer Biogas-Anlage erfolgt ein „anaerober“, also ohne Sauerstoff durchgeführter, Abbau von Biomasse wie beispielsweise Kartoffelschalen. Durch die Zugabe von Mikroorganismen kommt es zu einem Gärungsprozess, bei welchem dann wiederum Biogas entsteht. Das in diesem Prozess gewonnene Biogas nutzen wir dann in einem Blockheizkraftwerk zur Stromerzeugung. So können wir nicht nur CO2 vermeiden, sondern tragen auch dazu bei, alternative Energiequellen zu unterstützen und den Umweltschutz zu verbessern.

Abwasseraufbereitung

Wassermengen und CO2 reduzieren durch Abwasseraufbereitung

Für die Produktion unserer Kartoffelspezialitäten brauchen wir Wasser, z. B. zum Blanchieren unserer Kartoffeln. Mit einer eigenen Anlage für Abwasseraufbereitung können wir große Wassermengen, welche wir in unserer Produktion verwenden, wieder aufbereiten. So können wir gleichzeitig auch unseren Ausstoß an CO2 reduzieren. Wir glauben, dass man vor allem in der Herstellung auf wassersparende und energieeffiziente Anlagen setzen muss, um dauerhaft einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Darum ist die Abwasseraufbereitung fixer Bestandteil unseres Umweltmanagementsystems.

Wärmerückgewinnung

Konsequente Nutzung von Abwärme

Bei der Produktion von tiefgekühlten Kartoffelspezialitäten ist sehr viel Energie notwendig, um beispielsweise Produktionswässer aufzuheizen. Zudem entsteht bei verschiedenen Produktionsprozessen wie dem Frittieren, dem Dampfschälen oder auch dem Blanchieren sehr viel Wärme. Durch eine Rückgewinnungsanlage nutzen wir diese Abwärme wiederum in unserer eigenen Produktion. Ein nachhaltiger Vorteil, denn so können unnötige CO2-Emissionen vermieden werden.

 

Einsparung fossiler Brennstoffe

Mit der gewonnenen Abwärme aus unserer Rückgewinnungsanlage werden bei uns im Unternehmen pro Tag ca. 70.000 Liter Wasser für die Produktion aufgeheizt.

ÖKOPROFIT®

Die ÖKOPROFIT® Zertifizierung steht für ein nachhaltiges Umweltmanagement und für kostenreduzierende ökologische Verbesserungen im Unternehmen. Unser 11er ÖKOPROFIT® -Team erarbeitet im Firmenumfeld Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich Energie, Abfall und dem schonenden Umgang mit Rohstoffen. Schritt für Schritt wurden und werden diese mit Unterstützung von ÖKOPROFIT® -Beratern erfolgreich umgesetzt. Wir sind seit 2005 ÖKOPROFIT® -zertifiziert und erfüllen dieses nachhaltige Umweltmanagement auf höchstem Niveau.

  

  

  

Steigerung der Nutzungseffizienz der Kälteanlage

Das Projekt hat den Zweck, die Wärmenutzung aus der Kälteanlage erheblich zu steigern. Dafür ist eine Optimierung und Flexibilisierung des Wärmemanagements erforderlich, damit neue Verbrauchsmöglichkeiten erschlossen werden. Damit eine ganzjährige Nutzung der Wärme für Produktionsprozesse und Heizzwecke möglich ist, wird ein Wärmeniveau von 85°C benötigt.

 

Diese wird über einen großen Pufferspeicher realisiert, der durch Ergänzungswärme aus einer KWK – Anlage auf das erforderliche hohe Temperaturniveau von 85°C angehoben wird. Durch die Erweiterung der Wärmenutzungsmöglichkeiten kann Erdgas ersetzt und langfristig eine weitere CO2 Einsparung in der Größenordnung von ca. 360 to/a realisiert werden. Die geplante Maßnahme besteht aus Pufferspeicher für 70.000 l, ergänzende HLS Technik, ca. 300 m Fernwärmeleitung sowie der erforderlichen Elektro- und Steuerungstechnik.

 

Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at 

Anlagenoptimierung der Dampfkesselanlage

Das Projekt hat den Zweck, durch Anlagenoptimierung die Effizienz der Dampfkesselanlage zu erhöhen. Dafür sind eine Optimierung und Flexibilisierung der Feuerungsanlage erforderlich.

 

Durch die Anlagenoptimierung an der Dampfkesselanlage kann durch Einsparung von Erdgas und elektrischer Energie langfristig eine weitere CO2 Einsparung in der Größenordnung von ca. 95 to/a realisiert werden. Die geplante Maßnahme besteht aus dem Ersatz der Feuerung (Gasbrenner), einem neuen Verbrennungsluftgebläse mit O2- und CO-Regelung inklusive der erforderlichen Elektro- und Steuerungstechnik.

 

Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at 

Druckluftoptimierung mit Wärmerückgewinnung

Das Projekt hat den Zweck, durch Anlagenoptimierung die Effizienz der Drucklufterzeugung zu steigern. Dafür ist eine Optimierung der Kompressor Anlage erforderlich.

 

Durch die Anlagenoptimierung an der Druckluftanlage kann durch Einsparung von Erdgas und elektrischer Energie langfristig eine CO2 Einsparung in der Größenordnung von ca. 210 to/a realisiert werden. Die Hauptkomponenten der geplanten Maßnahme bestehen aus einem neuen Druckluftkompressor mit eingebauter Wärmerückgewinnung inklusive einer übergeordneten Steuer- und Regeltechnik.

 

Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at