
10 spannende Kartoffelfakten: Was du über die Kartoffel wissen solltest
Ob als Pommes, Rösti, Kroketten oder klassische Beilage – die Kartoffel ist aus unserer Küche kaum wegzudenken. Doch hinter der beliebten Knolle steckt weit mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Woher kommt die Kartoffel eigentlich? Wächst sie tatsächlich an den Wurzeln? Ist die Süßkartoffel wirklich eine Kartoffel? Und was hatte die Kartoffel im Weltall zu suchen? Wir haben 10 spannende Kartoffelfakten zusammengestellt, mit denen du die vielseitige Knolle noch besser kennenlernst.
Fakt 1: Die Kartoffel stammt ursprünglich aus Südamerika
Auch wenn die Kartoffel heute fest zur europäischen Küche gehört, liegen ihre Ursprünge auf einem anderen Kontinent. Die Kartoffel stammt ursprünglich aus Südamerika, wo sie bereits lange vor ihrer Ankunft in Europa angebaut wurde.
Spanische Seefahrer lernten die Kartoffel im 16. Jahrhundert kennen und brachten sie nach Europa. Von dort aus begann die Knolle schließlich ihren Weg in die Küchen Europas.
Fakt 2: Die Kartoffel gehört zu den Nachtschattengewächsen
Kartoffeln gehören botanisch zur Familie der Nachtschattengewächse. Damit sind sie unter anderem mit Tomaten, Paprika und Auberginen verwandt.
Während bei Tomaten und Paprika die Früchte gegessen werden, ist bei der Kartoffelpflanze die unterirdisch wachsende Knolle für uns interessant. Die grünen Pflanzenteile der Kartoffel sind dagegen nicht zum Verzehr geeignet.
Fakt 3: Kartoffeln enthalten von Natur aus kaum Fett
Die Kartoffel selbst enthält von Natur aus nur sehr wenig Fett. 100 Gramm rohe Kartoffeln enthalten durchschnittlich lediglich rund 0,1 Gramm Fett.
Gleichzeitig liefern Kartoffeln Kohlenhydrate in Form von Stärke, Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Dazu zählen unter anderem Vitamin C, Kalium und Magnesium. Wie sich der Nährwert eines Kartoffelgerichts zusammensetzt, hängt natürlich auch von der jeweiligen Zubereitungsart und den weiteren verwendeten Zutaten ab.
Fakt 4: Kartoffeln bestehen zu einem großen Teil aus Wasser
Wer bei Kartoffeln vor allem an Stärke denkt, dürfte von diesem Fakt überrascht sein: Ein großer Teil einer frischen Kartoffel besteht aus Wasser. Daneben enthält die Knolle unter anderem Stärke, Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Die genaue Zusammensetzung kann je nach Kartoffelsorte und Anbaubedingungen variieren.
Fakt 5: Kartoffeln wachsen nicht direkt an den Wurzeln
Kartoffeln wachsen zwar unter der Erde, die Knollen sind aber nicht einfach verdickte Wurzeln.
Aus der Kartoffelpflanze bilden sich unterirdische Ausläufer. An deren Enden entstehen Verdickungen, aus denen sich schließlich die neuen Kartoffelknollen entwickeln. Aus einer gepflanzten Mutterknolle kann so eine Pflanze mit mehreren neuen Kartoffeln entstehen.
Fakt 6: Kartoffel ist nicht gleich Kartoffel
Kartoffeln unterscheiden sich in Farbe, Größe, Form, Geschmack und ihren Verarbeitungseigenschaften. Deshalb eignet sich nicht jede Kartoffelsorte gleichermaßen für jedes Kartoffelgericht.
Für Pommes, Rösti oder andere Kartoffelspezialitäten spielen die Eigenschaften der jeweiligen Sorte eine wichtige Rolle. Bei 11er kommen unter anderem die gelbfleischigen Kartoffelsorten Agria, Lady Amarilla, Fontane, und Romina zum Einsatz.
Du möchtest mehr darüber erfahren? In unserem Beitrag „Unsere 5 Kartoffelsorten – echte Persönlichkeiten mit Charakter“ stellen wir dir unsere Kartoffelsorten genauer vor.
Fakt 7: Der richtige Erntezeitpunkt ist entscheidend
Wann Kartoffeln geerntet werden, hängt unter anderem von Sorte, Anbaugebiet und Witterung ab. Die Haupternte findet in der Regel im Spätsommer und Herbst statt.
Ein wichtiges Zeichen für die Reife ist das Vergilben und Absterben des Kartoffelkrauts. Der richtige Erntezeitpunkt spielt eine wichtige Rolle für die Qualität und Lagerfähigkeit der Knollen.
Wie eine Kartoffelernte abläuft, erfährst du in unserem Beitrag „Kartoffelernte: Wann werden Kartoffeln geerntet?“.
Fakt 8: Die Süßkartoffel ist gar keine Kartoffel
Der Name lässt etwas anderes vermuten, doch Kartoffel und Süßkartoffel sind botanisch nicht eng miteinander verwandt.
Die Kartoffel gehört zur Familie der Nachtschattengewächse, während die Süßkartoffel zu den Windengewächsen zählt. Beide bilden essbare Speicherorgane unter der Erde und werden in der Küche ähnlich eingesetzt – botanisch handelt es sich jedoch um unterschiedliche Pflanzen.
Fakt 9: Kartoffeln mögen es dunkel
Kartoffeln sollten dunkel gelagert werden. Werden sie längere Zeit Licht ausgesetzt, können sich grüne Stellen bilden. Dabei kann auch der Gehalt an Glykoalkaloiden wie Solanin ansteigen.
Auch die Temperatur spielt bei der Lagerung eine Rolle. Für die Lagerung zuhause empfiehlt sich ein kühler, dunkler, trockener und gut belüfteter Ort. Damit Kartoffeln möglichst lange ihre Qualität behalten, ist die richtige Lagerung also mindestens genauso wichtig wie der richtige Erntezeitpunkt.
Fakt 10: Kartoffeln waren schon im Weltall
Kartoffeln haben es sogar ins Weltall geschafft. 1995 wurden im Rahmen der Space-Shuttle-Mission STS-73 Kartoffelpflanzen beziehungsweise Pflanzengewebe unter kontrollierten Bedingungen im All untersucht. Während des rund 16-tägigen Experiments entwickelten sich Kartoffelknollen auch unter Mikrogravitation.
Die Untersuchungen sollten unter anderem zeigen, wie sich Kartoffeln unter Weltraumbedingungen entwickeln und ob Pflanzen wie die Kartoffel eines Tages eine Rolle bei langfristigen Aufenthalten im All spielen könnten. Von den südamerikanischen Anden bis ins Weltall – die Kartoffel hat also tatsächlich eine beeindruckende Reise hinter sich. Quelle: NASA
Die Kartoffel-Kompetenz von 11er
Bei 11er dreht sich seit Generationen vieles um die Kartoffel. Als Kartoffelspezialist beschäftigen wir uns intensiv mit der Auswahl geeigneter Kartoffelsorten und ihrer Verarbeitung zu hochwertigen Kartoffelspezialitäten.
Für unsere Produkte verwenden wir ausgewählte, gelbfleischige Kartoffelsorten. Langjährige Partnerschaften mit erfahrenen Kartoffelbauern, kurze Transportwege und eine sorgfältige Auswahl der Rohstoffe bilden dabei die Grundlage für die Qualität unserer Kartoffelspezialitäten.
Ob Pommes, Rösti, Kroketten oder Kartoffelsnacks – aus der vielseitigen Knolle entstehen bei 11er unterschiedlichste Genussideen für Zuhause und die professionelle Küche.
Fazit: Eine Knolle mit vielen Überraschungen
Die Kartoffel ist weit mehr als eine alltägliche Beilage. Ihre Geschichte reicht über Jahrhunderte und Kontinente, es gibt zahlreiche Sorten mit unterschiedlichen Eigenschaften und selbst in der Weltraumforschung hat die Knolle bereits eine Rolle gespielt.
Für uns bei 11er ist sie vor allem eines: die Grundlage für eine große Vielfalt an Kartoffelspezialitäten. Und je mehr man über die Kartoffel weiß, desto deutlicher wird, wie vielseitig diese besondere Knolle tatsächlich ist.


FAQ
Häufig gestellte Fragen über Kartoffeln
Für die Herstellung der 11er Kartoffelspezialitäten werden hochwertige, gelbfleischige Kartoffelsorten verwendet. Dazu zählen unter anderem Agria, Lady Amarilla, Fontane, Romina und Markies. Je nach Produkt und Verfügbarkeit kommen unterschiedliche Sorten zum Einsatz.
Kartoffel und Süßkartoffel gehören zu unterschiedlichen Pflanzenfamilien. Die Kartoffel ist ein Nachtschattengewächs, die Süßkartoffel gehört dagegen zu den Windengewächsen. Trotz ihres Namens ist die Süßkartoffel botanisch also keine Kartoffel.
Ja. Die Kartoffel gehört wie Tomate, Paprika und Aubergine zur Familie der Nachtschattengewächse. Gegessen werden bei der Kartoffel die unterirdisch wachsenden Knollen, während die grünen Pflanzenteile nicht zum Verzehr geeignet sind.
Die Kartoffel stammt ursprünglich aus Südamerika. Im 16. Jahrhundert gelangte sie durch spanische Seefahrer nach Europa und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem wichtigen Lebensmittel in vielen europäischen Ländern.



