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ENVIRONMENT

Verantwortung für unsere Umwelt

Der Klimawandel ist ein großes Problem unserer Generation. Die Kartoffel ist ein Naturprodukt, deswegen sind wir als Hersteller von tiefgekühlten Kartoffelspezialitäten auf fruchtbare Böden, sauberes Wasser und reine Luft angewiesen. Um das auch für die kommenden Generationen zu sichern, ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns nachhaltigen Umwelt-und Klimaschutzmaßnahmen verschreiben.Daher berechnen wir schon seit 2013 unsere CO₂-Emissionen und analysieren, wo unsere Emissionstreiber sind und wie wir Emissionen reduzieren können. Dies ist die Grundlage unserer schon gesetzten und geplanten Maßnahmen.

DAS HABEN WIR BEREITS ERREICHT

Reduktion von Kohlendioxid, Einsparungen und Investitionen

Aufgrund zahlreicher Maßnahmen haben wir seit 2004 über die letzten 20 Jahre eine Kohlendioxid Reduktion von über 40.000t erreicht. Durch kontinuierliche Investitionen im Bereich Umweltmanagement haben wir die Grundvoraussetzungen für weitere Einsparungen auf dem Weg zum aktiven Klimaschutz gelegt. Weiters konnten wir große Mengen an Energie einsparen - seit 2004 waren es insgesamt rund 200 Mio. kWh. Das entspricht einem durchschnittlichen Strom-Jahresbedarf von 40.000 4-Personen-Haushalten. Ebenfalls ist der Energieeinsatz pro kg Rohkartoffel gesunken. Heute brauchen wir nämlich rund 41% weniger Energie, um 1 kg Rohkartoffel zu verarbeiten, als noch 2001.

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Reduktion & Vermeidung von CO2

Als Hersteller von tiefgekühlten Kartoffelspezialitäten sind wir auf fruchtbare Böden, sauberes Wasser und reine Luft angewiesen. Deswegen ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns dem Klimawandel entgegenstellen und den Umweltschutz unterstützen.

Wir sind seit vielen Jahren aktiv und werden den Weg, mit Ressourcen verantwortungsvoll und möglichst sparsam umzugehen, auch in Zukunft weitergehen. Wir sind bestrebt, CO₂-Emissionen entlang unserer Wertschöpfungskette, insbesondere die direkten Emissionen an unserem Standort in Frastanz sowie indirekte Emissionen aus zugekaufter Energie zu reduzieren und, wo möglich, zu vermeiden. Insgesamt wollen wir bis Ende 2025 25% unserer CO₂-Emissionen einsparen.

Biogas

Die Biogas-Anlage auf unserem Gelände

Neue Anlage spart 3.300 Tonnen CO2 pro Jahr
Nachdem wir bereits 1983 unsere erste Biogas-Anlage installierten, konnten wir im Jahr 2017 eine neue, kapazitätsstärkere Anlage in Betrieb nehmen und haben damit einen Meilenstein in puncto Nachhaltigkeit erreichen. Damit können wir nun jährlich bis zu 3.300 Tonnen CO2 einsparen. Sämtliche Produktionsreststoffe werden in der neuen Anlage zu Biogas in Treibstoffqualität verwertet. Diesen Treibstoff verwenden wir zum täglichen Transport der Kartoffeln. Mehr zu unserem Energiekreislauf findest du bei „Die Kartoffel fährt selbst“.

Wie funktioniert eigentlich eine Biogas-Anlage?
In einer Biogas-Anlage erfolgt ein anaerob (ohne Sauerstoff) durchgeführter Abbau von Biomasse wie beispielsweise Kartoffelschalen. Durch die Zugabe von Mikroorganismen kommt es zu einem Gärungsprozess. Dabei entsteht wiederum Biogas. So können wir nicht nur CO2 vermeiden, sondern bieten alternative Energiequellen an und verbessern Maßnahmen für den Umweltschutz.

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Energiekreislauf

Der 11er Energiekreislauf

Mit der neu errichteten Biogasanlage haben wir einen Meilenstein in Richtung Energie-Kreislaufwirtschaft gesetzt. Die biogenen Reste aus unserer Produktion werden in der Biogasanlage zu Biomethan in Erdgasqualität umgewandelt und für den Transport unserer Kartoffeln aus unserem Kartoffellager nach Frastanz eingesetzt sowie für unsere Stapler und Firmenautos. Da die meisten CO2-Emissionen durch das Verbrennen fossiler Kraftstoffe entstehen, sparen wir so rund 3.300 Tonnen CO2 im Jahr ein.

Mit dem aus Kartoffelabfällen erzeugten Biomethan könnten rund 1.400 PKW* mit einer durchschnittlichen Jahreskilometerleistung von 15.000 km ein Jahr lang fahren. Überschüssiges Biogas wird hier bei uns in das Vorarlberger Erdgasnetz eingespeist. *Verbrauchswert eines Gasautos (4,2 kg/100 km)

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Ökostrom

100% Ökostrom sprudelt aus der Wasserkraft

Seit 2017 beziehen wir bei 11er Ökostrom. Er hilft uns dabei, unsere „11er Klimaschutzinitiative“ weiter auszubauen. Mit dem Strom aus regenerativer Wasserkraft vermeiden wir im Vergleich zum österreichischen Strommix jährlich rund 3.000 Tonnen CO2.

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PV Anlage

Tiefkühlen mit Sonnenenergie

Die Sonne ist ein Fusionsreaktor. Dieser natürliche Reaktor läuft noch viele Milliarden Jahre. Mit dem Bau und Ausbau unserer eigenen PV-Anlagen auf den Dächern unserer Produktions- und Tiefkühlhäuser gelingt es uns, diese ursprüngliche Power der Sonne einzufangen und effektiv zu nutzen. Immer dann, wenn die Sonne am stärksten ist, benötigen wir viel Energie zum Tiefkühlen unserer 11er Kartoffelspezialitäten.

So nutzen wir seit 2021 die gewonnene Sonnenenergie und haben unsere PV-Anlage seither sukzessive erweitert. Mit der letzten Erweiterung 2024 hat unsere PV-Anlage eine Leistung von 1,2 kWp. Damit decken wir zwischen 60-70% des Energiebedarfs unserer Tiefkühlhäuser energieautark ab.

2024: Effiziente Wärmerückgewinnung

Aus Abwärme wird Zukunft

Bei der Produktion von tiefgekühlten Kartoffelspezialitäten ist eine Menge Energie notwendig. Über unsere Rückgewinnungsanlage nutzen wir die Abwärme für die Produktion sowie zum Beheizen unserer Gebäude. Das ist gelebte Nachhaltigkeit, denn so vermeiden wir unnötige CO2-Emissionen. Die gewonnene Abwärme verwenden wir, um pro Tag ca. 70.000 l Wasser für die Produktion aufzuheizen.

Das Kernelement unserer Anlage ist ein zweistufiges Wärmerückgewinnungssystem. Die heiße Abluft aus der Produktion wird über Wärmetauscher geführt, welche die enthaltene Wärme aufnehmen, und im Produktionsprozess wieder verwendet wird, zum Beispiel zur Warmwasseraufbereitung, Raumheizung oder als Prozesswärme. Auch die beim Dampfschälprozess entstehende Wärme wird durch Kondensation rückgewonnen. Dadurch kann 11er künftig bis zu 5 Gigawattstunden Wärme pro Jahr intern nutzen – in etwa dreimal so viel wie bisher. Das bedeutet eine Reduktion von bis zu 10 Prozent beim Gasverbrauch.

Die gesamte CO2-Einsparung durch alle unsere Wärmerückgewinnungsmaßnahmen liegt bei jährlich rund 1.540t.

2020: Einsatz von klimafreundlichem Kältemittel

Neue Anlage, weniger Energieverbrauch

Die bestehende Kälteanlage aus dem Jahr 1991 wurde aufgrund ihres Alters ersetzt. Mit dem Austausch der bestehenden Anlage wurde die Energieeffizienz im Unternehmen erhöht und der Energiebedarf um ungefähr 355.000 kWh im Jahr gesenkt. Gleichzeitig setzen wir mit Ammoniak auf ein klimafreundliches Kältemittel mit einem GWP (Global Warming Potential) von 0.

Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at

Die 11er Kälteanlage
2018: Druckluftoptimierung mit Wärmerückgewinnung

Smarte Druckluftlösung spart Erdgas und Strom

Das Projekt verfolgt den Zweck, durch Anlagenoptimierung die Effizienz der Drucklufterzeugung zu steigern. Dafür ist eine Verbesserung der Kompressor-Anlage erforderlich.

Durch die Überarbeitung der Druckluftanlage kann durch Einsparung von Erdgas und elektrischer Energie langfristig eine CO2-Reduktion in der Größenordnung von ca. 210 t/a erreicht werden. Die Hauptkomponenten der Maßnahme bestehen aus einem neuen Druckluftkompressor mit eingebauter Wärmerückgewinnung inklusive einer übergeordneten Steuer- und Regeltechnik.

Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at 

Die 11er Druckluftanlage sichert eine langfristige CO2 Reduktion
2018: Wärmerückgewinnung aus Produktionskälteanlage

Wenn Kälte zu Wärme wird

Die Wärmeauskoppelung einer Produktions-Kälteanlage von 1 MW mit einem Temperaturniveau von 35°C/25°C dient unserem Unternehmen als Energielieferant für die zentrale Wärmeversorgung der Lüftungsanlagen. Diese benötigen eine Heizleistung von ca. 2,6 MW, die nun vorrangig und für mindestens 3.500 Stunden pro Jahr aus der Abwärme der Kälteanlage bezogen werden kann.

Mit der Wärmeauskopplung der Kälteanlage können durch Einsparung an Erdgas langfristig CO2-Emissionen in der Größenordnung von ca. 970 t/a vermieden werden. Der verringerte Betrieb der Verdunstungskühltürme führt durch Wassereinsparung zusätzlich zu einem nachhaltigen Mehrwert der Investition. Das Projekt besteht aus dem Einbau eines Wärmetauschers inklusive kälte- und heizungstechnischer Verrohrung.

Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at 

Die 11er Produktionskälteanlage, mit der langfristig CO2 Emmisionen vermieden werden.
2014: Steigerung der Nutzungseffizienz der Kälteanlage

Optimiertes Wärmemanagement ersetzt Erdgas

Mit diesem Projekt verfolgen wir den Zweck, die Wärmenutzung aus der Kälteanlage erheblich zu steigern. Dafür optimieren und flexibilisieren wir das Wärmemanagement, sodass neue Verbrauchsmöglichkeiten erschlossen werden. Damit eine ganzjährige Nutzung der Wärme für Produktionsprozesse und Heizzwecke möglich ist, wird ein Wärmeniveau von 85 °C benötigt.

Diese wird über einen großen Pufferspeicher realisiert, der durch Ergänzungswärme aus einer KWK-Anlage (Kraft-Wärme-Kopplung) auf das erforderlich hohe Temperaturniveau von 85 °C angehoben wird. Durch die Erweiterung der Wärmenutzungsmöglichkeiten, kann Erdgas ersetzt und langfristig eine weitere CO2-Einsparung in der Größenordnung von ca. 360 t/a realisiert werden. Die Maßnahme besteht aus einem Pufferspeicher für 70.000 l, ergänzender HLS-Technik, ca. 300 m Fernwärmeleitung sowie der erforderlichen Elektro- und Steuerungstechnik.

Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at 

Die 11er Kälteanlage von aussen
Optimierung der Dampfkesselanlage

Dampf mit besserer Bilanz

Das Projekt ist für uns deswegen sinnvoll, um so durch Anlagenoptimierung die Effizienz der Dampfkesselanlage zu erhöhen. Dafür sind eine Verbesserung und Flexibilisierung der Feuerungsanlage erforderlich.

Durch diese Optimierung an der Dampfkesselanlage kann durch Einsparung von Erdgas und elektrischer Energie langfristig eine weitere CO2-Reduktion in der Größenordnung von ca. 95 t/a erreicht werden. Das Maßnahmenpaket besteht aus dem Ersatz der Feuerung (Gasbrenner) durch ein neues Verbrennungsluftgebläse mit O2- und CO-Regelung inklusive der erforderlichen Elektro- und Steuerungstechnik.

Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at 

Die 11er Dampfkesselanlage
Verantwortungsvoller Umgang mit Wasser

Sauberes Wasser, smarter Kreislauf und weniger Emissionen

Für die Produktion unserer 11er Kartoffelspezialitäten brauchen wir Wasser. Im Sinne einer ressourcenschonenden Produktion nutzen wir unsere eigene Anlage für Abwasseraufbereitung. Einfach gesagt, wir reinigen das Nutzwasser und bereiten es für die Wiederverwendung auf. So reduzieren wir ebenfalls unseren CO2-Ausstoß. Wir sind überzeugt, dass man vor allem in der Herstellung auf wassersparende und energieeffiziente Anlagen setzen muss, um dauerhaft einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Die 11er Anlage für Abwasseraufbereitung mit der Wassermengen und CO2 reduziert werden
2024: Saubere Luft durch Biofilter

Frische Luft für unsere Region

Neben der Wärmerückgewinnung wird die Produktionsabluft in einer neuen Abluftreinigungsanlage in mehreren Schritten nach neuestem Stand der Technik gereinigt. Nach der Abkühlung geht die Luft durch einen sogenannten Elektrofilter, der feine Partikel und Aerosole abtrennt. Anschließend wird sie in einem Luftwäscher befeuchtet, bevor sie gleichmäßig durch vier Biofiltermodule geleitet wird. Diese bestehen aus natürlichen Materialien wie Rindenmulch und Holzfasern, auf denen Mikroorganismen angesiedelt sind. Diese bauen die verbliebenen Geruchsstoffe biologisch ab. Die neue Anlage reduziert Gerüche aus der Produktion dadurch um mehr als 90 Prozent – ein deutlicher Gewinn für die betroffenen Gebiete.

Environment

Verantwortung für unsere Umwelt

Der Klimawandel ist ein großes Problem unserer Generation. Die Kartoffel ist ein Naturprodukt, deswegen sind wir als Hersteller von tiefgekühlten Kartoffelspezialitäten auf fruchtbare Böden, sauberes Wasser und reine Luft angewiesen. Um das auch für die kommenden Generationen zu sichern, ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns nachhaltigen Umwelt-und Klimaschutzmaßnahmen verschreiben.Daher berechnen wir schon seit 2013 unsere CO₂-Emissionen und analysieren, wo unsere Emissionstreiber sind und wie wir Emissionen reduzieren können. Dies ist die Grundlage unserer schon gesetzten und geplanten Maßnahmen.

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Environment
Environment

Social - Für Menschen, die uns wichtig sind

Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch, Verantwortung für Menschen zu übernehmen. Wir fördern Gesundheit und ausgewogene Ernährung, setzen auf faire Arbeitsbedingungen und schaffen ein Arbeitsumfeld, in dem sich jeder wohlfühlt. Weiterbildung, Benefits und ein starker Teamspirit machen uns zu einem echten „Great Place to Work“

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Social
Governance

Governance - Werte, die uns leiten

Vertrauen, Transparenz und Partnerschaft sind das Fundament unseres Handelns. Mit klaren Unternehmenswerten, regionaler Verantwortung und starken Partnerschaften sorgen wir für eine faire Unternehmensführung. Zertifizierungen und klare Compliance-Richtlinien geben dir die Sicherheit: Bei 11er halten wir, was wir versprechen.

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Governance

FAQ

Häufige Fragen

11er setzt auf Strom aus erneuerbaren Energien, nutzt Wärmerückgewinnung aus Abwärme, erzeugt Biogas aus organischen Reststoffen und optimiert laufend die Energieeffizienz in der Produktion. 

11er bezieht seine Kartoffeln aus Österreich und dem süddeutschen Raum. Verarbeitet werden ausschließlich gelbfleischige Kartoffeln aus ausgewählten Anbaugebieten entlang der Donau und der March sowie aus dem südbayerischen Raum.

Nachhaltige Verpackungen sind für 11er ein wichtiger Bestandteil der Umweltstrategie. Wir setzen auf recycelfähige Verpackungen und haben den Ressourcenverbrauch durch reduzierte Folienstärken bereits über viele Jahre hinweg deutlich gesenkt.

Organische Reststoffe aus der Produktion werden in der betriebseigenen Biogasanlage verwertet und zu Biomethan aufbereitet. So werden Abfälle sinnvoll genutzt und in erneuerbare Energie umgewandelt.

11er nutzt Strom aus erneuerbaren Energien, betreibt eigene Photovoltaikanlagen und setzt Biogas unter anderem für den Kartoffeltransport ein. Zusätzlich wird Abwärme aus der Produktion effizient wiederverwendet.

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Galinastraße 34
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T. +43 5522 515 21 0
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